September 5th, 2010

Veranda II5

So!
Jetzt also wie versprochen, die Sache mit den Leisten und den Gurten:
Unsere Douglasien-Dielen sind alle mehr oder weniger krumm; bei einer Länge von 4 Metern biegen sie sich um bis zu 5cm durch. Das dürfte bei anderen, besonders bei Harthölzern, wie Bangkirei weniger ausgeprägt sein.
In Zeitschriften habe ich den Tipp gelesen, immer mehrere Dielen mit Spanngurten gegeneinander zu spannen, während mann kurze Leistenstücke als Abstandhalter dazwischenklemmt. Diese Methode hat sich bei uns als unpraktikabel erwiesen, weil die Dielen zumeist leicht verdreht waren und hochklappen oder sich übereinander schieben können.
Wir haben die Dielen einzeln verschraubt und mit einem besonders geraden Exemplar begonnen. Die weiteren Dielen werden zunächst an einer Seite angelegt und mit Hilfe der 4mm dicken Leistenstückchen ausgerichtet. Am einfachsten geht das, wenn sich die Enden der Diele vom Haus “wegbiegen”.
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Dann wird die Diele an dem ausgerichteten Ende mit 4mm vorgebohrt und mit den Balken verschraubt. Wir haben an jedem Balken zwei Edlestahlschrauben (5×60) mit einem Abstand von etwa 2,5cm zum Rand der Diele eingeschraubt.
Beim Vorbohren sollte men die Diele leicht gegen die Abstandsleisten drücken.
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Idealerweis ist die Diele an dem einen Ende jetzt so verschraubt, dass sich die 4mm dicken Abstandsleisten mit etwas Kraft bewegen lassen.
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Jetzt sollte die Diele mit mindestens 4 Schrauben befestigt sein, sonnst könnten die Schraubenlöcher bei der folgenden Aktion ausreissen!

Nun legt man an jedem Balken ein Leistenstückchen zwischen die Dielen und spannt diese dann mit mindestens zwei Spanngurten gegeneinander. Die Gurte sollten in der Länge so positioniert werden, dass beim anspannen alle Abstandsleisten zumindest leicht eingeklemmt werden. Das klappt nicht immer.
Wir haben Ratschenspanngurte verwendet, um genügend Spannung zu erhalten. Die Gurtenden werden von oben zwischen die nächsten bereits verschraubten Dielen gesteckt und dann von unten her nach vorne gezogen. Die Gurtschnallen sollte mann unterlegen, damit es keine Macken im Holz gibt. Wenn man eine große Veranda baut, lohnt es sich die Gurte zu kürzen, damit mann nicht jedesmal 3 bis 5 Meter ohne zu verdrehen zwischen die Dielen und durch die Schnalle fummeln muss.
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Wenn die Gurte wie beschrieben gespannt sind, können die restlichen Schraubenlöcher vorgebohrt und die Schrauben eingeschreubt werden.

Noch ein Wort zum Bohren und Schrauben:
Wir haben zumeist darauf verzichtet die Schraubenlöcher anzusenken, weil das Douglasienholz relativ weich ist und die Schraubenköpfe sich gut mit dem Akkuschrauber reinziehen ließen. Wenn man die Schrauben zu fest anzieht, kann es sein, dass das Holz reißt und Späne barfußfeindlich hochstehen können.
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Ansenken bringt hier aber nix, weil dabei auch fast immer Späne aus dem Holz gerissen werden. Ein Ausnahme bilden Äste und deren direkte Umgebung. Hier ist das Holz so hart, dass die Schrauben beim Versuch den Schraubenkopf ins Holz zu ziehen ausreissen.
Bei Harthölzern wie Bankirei, Teak oder Massaranduba muss man vorbohren und senken.

Damit die Terasse nicht mit der Zeit vom Haus wegwandert, haben wir die Balken, die längs zum Haus verlaufen an drei Stellen mit Einschlaghülsen für Zaunpfähle fixiert. Wir haben die Balken nicht mit der Hauswand verbunden, weil unsere Klinker aufgrund ihres Formates Hohlräume haben und dazu neigen zu zerbrechen, wenn man etwas darin verdübelt.
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Beim Unterbau kann man im Prinzip auch auf die untere Balkenlage verzichten, wenn man die “Sparren” an der Hauswand verankern kann. Dann muss man unter dem vorderen Ende von jedem Balken eine Gehwegplatte oder Ähnliches unterlegen. Die Höhe der ganzen Konstruktion reduziert sich dann um ca .10cm.

So haben wir’s gemacht. Ich hoffe das war alles richtig, wir sind ja keine Profis

Veranda2

Aus verschiedenen Gründen haben wir uns entschieden, eine Holzveranda zu bauen (Kosten, Bodenniveau, einfach schön)
Das Material haben wir beim hiesiegen Hagebaumarkt bestellt, woher auch schon das Häuschen kam.
Als Unterkonstruktion wählten wir Holzbalken 8×10, die es nur unbehandelt gab, weshalb wir kräftig den Pinsel schwingen mussten. Die Dielen bestehen aus Douglasie. Das braucht eigentlich keine Imprägnierung, aber wegen der Farbe hat Ruth eine Kieferlasur aufgetragen. Beim Zusammenbau hat mein Vater wieder fleissig geholfen.

Die Qualität der Douglasiendielen ist eine Katastrophe. Dass die Dinger fast alle krumm sind, bekommt man in den Griff, aber Kinderfaust-große Astlöcher und Risse trieben die Ausschussrate auf 25%. Deshalb ist die Veranda auch noch nicht fertig.

Und so machen wir’s:
Den Untergrund haben wir zunächst mit Sand grob vorbereitet ( glätten und verdichten). Damit kein Unkraut durchwuchert und sich die einzelnen Schichten des Untergrundes nicht vermischen, haben wir darauf eine Lage Flies gelegt.
Auf den Flies kam eine Schicht Kalksplitt. Der Kalsplitt lässt sich fast nicht verdichten, ist sehr duchlässig für Wasser und wird ausserdem nicht von den Ameisen weg getragen.
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Längs der Hauswand liegen zwei bis drei Reihen 3Meter-Balken, die jeweils von drei Gehwegplatten getragen werden. Dadurch liegen die Balken auch bei starkem Regen nicht im Wasser. Der Abstand der Balken zueinander beträgt etwa 1,6 m.
Ähnlich wie Sparren auf einem Dachstuhl liegen quer dazu Balken in einem Abstand von ca. 60 cm. Die Balkenlagen werden mit Edelstahlwinkeln aufeinander befestigt.
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Man sollte grundsätzlich nur Edelstahlschrauben verwenden, am Besten auch Edelstahlwinkel, -Flacheisen usw.

Die Douglasiendielen werde mit Hilfe von 4mm dicken Leisten und Spanngurten montiert. Wie, das zeigen wir, wenn ich Bilder davon gemacht habe.

PflanzBilanz3

Wir hatten mit unseren Pflanzen wirklich Glück: Nicht nur das wir bis jetzt alle (in Worten: Alle.) geschenkt bekamen, die Ausfälle halten sich trotz der teilweise widrigen Bedingungen beim Umpflanzen in Grenzen:

Übersicht:
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(Der Kirschbaum ist leider nicht unser!)

Links: Der Buchs ist teilsweise etwas bräunlich verfärbt, schlägt sich aber wacker
Rechts: ist OK
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Links: Etwas trocken (?)
Rechts: Wieder Buchs. OK
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Links: Der Kirschlorbeer gehört wohl zu den Opfern. Wir versuchen es noch einmal durch radikales Zurückschneiden.
Rechts: Die Lebensbäume und der kleine Kirschlorbeer machen sich gut.
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Links: Der Lebensbaum gedeiht prächtig, obwohl er 90° Schräglage hat
Rechts: Die Tannen harren der Verpflanzung
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Links und Rechts: Was auch immer es ist, (Ruth weiss das bestimmt) die Dinger Leben, sehen aber etwas trocken aus.
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Links und Rechts: Prachtexemplare. Vermutlich hatte unser Vorbesitzer hier Torf und Dünger entsorgt.
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Links: Ines Eibe OK
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Aufgesperrt0

Der Estrich darf jetzt wieder betreten werden und endlich können wir in der Garage unseren Krempel abstellen: Das Tor ist drin.
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Im Spitzboden fällt das richtig auf, dass man der Decke jetzt 12cm näher ist.
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Heute ist der Kran abgebaut worden, nachdem er bereits seit einem Monat (!) nicht mehr benutzt wurde. Wir haben jetzt zum ersten mal halbwegs freie Sicht auf das Haus
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Oh…… Garten0

Auch heute ging’s felißig weiter.
Nachdem gestern die Garage gemauert und die Schalung für die Stürze der OG-Fenster und für die Auflagen der Fußpfetten (Ringanker?) angefertigt wurden, haben die Bauarbeiter heute die Schalung für die Garage gemacht und direkt die Decke gegossen. Auch die Stürze und die Auflager für die Pfetten scheinen fertig zu sein.

Und nun etwas ganz mutiges!
Wir zeigen auch unseren Garten…
Rechts der Bildmitte seht Ihr die Sträucher über die wir berichtet hatten.
Das Grundsück ist etwas gößer, als es hier aussieht, der Baucontainer steht bereits hinter dem Bereich, der einmal die Terasse werden soll. Rechts von den Sträuchern beginnt bereits das Nachbargrundstück. Der Müll gehört unserem Nachbarn, einem netten älteren Herrn, der nichts wegschmeißen kann. Der Sch… soll demnächst entsorgt werden. Aber da kommt eh ein (blickdichter) Zaun vor.
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Unsere treuesten Leser wissen, dass es am Anfang auf dem ganzen Grundstück so ausgesehen hat.
OK, zur Zeit sieht’s noch wüst aus, das wird sich aber ändern, obwohl wir nicht so ganz den Standard von Häuslebauer erreichen werden.
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Fliegende Bäume2

Heute haben wir die ersten Sträucher auf unserem Grundstück eingepflanzt. Leider war das Wetter nicht gut, und als wir fertig waren, war es für Photos zu dunkel.
Nur dieses eine können wir euch zeigen:
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Da wir rechts anbauen, links die Garage entsteht und das ganze Haus noch voller Schalstützen steht, war es nicht möglich die zum teil recht vomuminösen Büsche in den Garten zu schleppen. Aber wie Ihr seht, ehrenwerte Leser, haben uns die Bauartbeiter unbürokratisch geholfen.

Warum wir ausgerechnet jetzt, bei Temperaturen um 0° pflanzen? Nun, die Sträucher standen im Garten des Nachbarn meiner Eltern. Dort wird demnächst gebaut und die Büsche sollten schnell raus. Da haben wir uns kurzentschlossen bereiterklärt, einen Teil der Büsche zu “entsorgen”. Wenn alles gut geht, schlagen die Dinger auch an und wir haben bei unserem Einzug ansehnliche Sträucher im Garten und nicht nur Minigestrüpp, das frisch aus der Gärtnerei kommt.

Neues Jahr, neue Mauern0

Zunächst mal das Übliche:
Wir wünchen allen Lesern dieser Zeilen ein Frohes Neues Jahr.

Und nun zum Bau:
Gestern wurde wieder gebaut, heute war Pause.

Ein Blick in den Abstellraum im OG. Rechts das Treppenhaus für die Treppe zum Spitzboden und rechts, im Vordergrund die Treppenbrüstung der Treppe zum UG.

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Der Blick ins OG-Bad. Die linke Türe wird vermutlich in unser Schlafzimmer führen.

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Wir sind gespannt, was aus dieser Ecke wird…

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Der Blick vom Garten in das Wohnzimmer. Für’s Aufräumen sind wir noch nicht zuständig…

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Schalung von oben0

18. Dezember 2005
Wir haben uns tatsächlich nach oben getraut! Ganz schön hoch, wenn man das nicht gewohnt ist. Alles sieht prima aus. Nur die Dämmung zum bestehenden Gebäude nebenan ist naß geworden. Ob das wohl etwas ausmacht?

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Die hellgrünen Platten haben wir zunächst für Dämmung gehalten, aber es handelt sich lediglich um eine andere Art der Verschalung. Diese braucht nur geklebt zu werden - die Holzverschalung muß ja genagelt und verschraubt werden.

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Hier nochmal die hellgrünen Schalplatten - die wohl sehr teuer sind, aber immens Arbeitszeit ersparen.

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An dieser Stelle wiedermal ein Lob für die Mitarbeiter der Firma Porn! Die Wände zeigen maximal 7 mm Abweichung zum Maß im Ausführungsplan! Gemessen mit einem tollen Lasergerät von Christoph Habbig.

Kran!0

Und wieder macht unser Bauvorhaben einen riesigen Schritt in Richtung Fertigstellung:

Der Kran ist da!

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